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Rennergebnisse

Alpine verpasst in Fuji den Lohn der Führungsarbeit

Die A424 bestimmten große Teile des Rennens. Eine späte Neutralisierung und verschiedene Reifenentscheidungen veränderten die Reihenfolge.

Alpine hat den verpassten Sieg bei den sechs Stunden von Fuji als schmerzhaften Abschluss eines starken Wochenendes eingeordnet. Die beiden A424 starteten gemeinsam aus Reihe eins und lagen über weite Strecken des Rennens an der Spitze. Am Ende fehlte der Nummer 36 nur gut eine halbe Sekunde zum Sieg.

Victor Martins hatte bereits im Training das Tempo sowohl auf trockener als auch auf nasser Strecke gesetzt. Nach der wetterbedingten Absage des Qualifyings wurde seine Trainingszeit zur Grundlage für Alpines erste Poleposition mit dem A424. Jules Gounon und Ferdinand Habsburg führten anschließend die Anfangsphase an.

Mehrere Neutralisierungen reduzierten erarbeitete Abstände. Den entscheidenden Umschwung brachte eine Safety-Car-Phase weniger als eine Stunde vor Schluss. Während Alpine frische beziehungsweise teilweise frische Reifen montierte, setzten Toyota und BMW auf kürzere Stopps und gebrauchte Pneus.

Martins konnte die zusätzliche Haftung nach dem Neustart für eine Aufholjagd nutzen. Der letzte Schritt an die Spitze gelang jedoch nicht. Das Rennen zeigt dadurch zwei Seiten derselben Leistung: Alpine war über lange Distanz konkurrenzfähig, verlor den möglichen Sieg aber in einer späten strategischen Verschiebung.

Quellen und Nachrichtenstand

Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.