Farfus führt WRT vom sechsten Platz zum Fuji-Sieg
Nach dem letzten Neustart setzt sich der BMW durch. Im Ziel bleibt der Aston Martin von Mattia Drudi nur gut eine Sekunde zurück.
Der BMW M4 Nummer 32 von Team WRT hat die LMGT3-Wertung in Fuji gewonnen. Augusto Farfus, Sean Gelael und Darren Leung kamen von Startplatz 14 zu ihrem ersten Saisonsieg. Die Entscheidung fiel in einer turbulenten Schlussphase nach einer späten Safety-Car-Unterbrechung.
Beim Neustart lag Farfus zunächst nur an sechster Stelle. Mit frischen Reifen überholte er in rascher Folge mehrere Konkurrenten und arbeitete sich zu den beiden führenden Corvettes vor. Den entscheidenden Angriff gegen Charlie Eastwood setzte der Brasilianer in Kurve zehn.
Auch nach der Übernahme der Führung blieb das Rennen offen. Mattia Drudi folgte im Aston Martin Nummer 27 und erhöhte den Druck. Farfus rettete schließlich einen Vorsprung von 1,062 Sekunden ins Ziel. Der BMW-Erfolg setzte zugleich die Serie unterschiedlicher LMGT3-Sieger fort: Nach sechs Läufen hatten sechs Besatzungen gewonnen.
Der Verlauf zeigt, wie stark sich ein Langstreckenrennen in einem kurzen Schlussabschnitt verändern kann. Gute Vorarbeit von Leung und Gelael hielt das Auto im Wettbewerb; Reifen und Überholmanöver entschieden anschließend über die vorderen Plätze. Startposition und Endergebnis lagen bei WRT besonders weit auseinander.
Quellen und Nachrichtenstand
Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.
- How Team WRT took last-gasp Fuji thriller · 27.09.2026