FIA und ACO verlängern die WEC-Partnerschaft bis 2037
Die langfristige Zusammenarbeit erhält einen neuen Zehnjahresrahmen. Zuständigkeiten für Regeln und Homologation sind Teil der Vereinbarung.
FIA und Automobile Club de l’Ouest haben ihre Zusammenarbeit für die Langstrecken-Weltmeisterschaft langfristig verlängert. Der neue Vertrag schließt an die Ende 2027 auslaufende Vereinbarung an und reicht bis Ende 2037. Damit erhält die WEC einen weiteren zehnjährigen organisatorischen Rahmen.
Die Partner verbinden die Verlängerung mit dem Ziel, die Serie sportlich und wirtschaftlich weiterzuentwickeln. Nach ihren Angaben ist das Publikum innerhalb von zwölf Monaten um mehr als acht Prozent gewachsen. Diese Zahl ist eine Angabe der beteiligten Organisationen und keine eigenständige Reichweitenmessung dieses Magazins.
Ein wesentlicher Bestandteil betrifft die Regelprozesse. FIA-Arbeitsgruppen und die Langstreckenkommission begleiten die Vorschriften; die abschließende Genehmigung liegt beim Motorsport-Weltrat. FIA und ACO übernehmen außerdem gemeinsam die Homologation der Hypercars. Die Sichtbarkeit der FIA innerhalb der Serie soll zunehmen.
Für Hersteller und Teams schafft die Vertragsdauer eine längere Planungsperspektive. Sie legt jedoch weder künftige Sieger noch eine unveränderliche Teilnehmerzahl fest. Der konkrete Nachrichtenwert liegt in der gesicherten Zusammenarbeit und den beschriebenen Zuständigkeiten, auf denen die weitere Entwicklung der Weltmeisterschaft aufbauen soll.
Quellen und Nachrichtenstand
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