Genesis erreicht in Austin sein bislang bestes Ergebnis
Die Nummer 17 beendet den fünften Saisonlauf auf Platz sieben. Vorher musste die Besatzung einen Rückschlag aus der Anfangsphase korrigieren.
Genesis Magma Racing hat in Austin sein bis dahin bestes WEC-Ergebnis eingefahren. André Lotterer, Pipo Derani und Mathys Jaubert wurden mit der Nummer 17 Siebte. Zunächst hatte das Auto die Ziellinie als Achter überquert; eine nachträgliche Strafe gegen Cadillac änderte die Wertung.
Das Wochenende lieferte bereits im Training Hinweise auf die Fortschritte des GMR-001. Jaubert fuhr in der zweiten Sitzung auf Rang drei, Mathieu Jaminet war später sogar Zweiter. Beide Genesis erreichten anschließend die Hyperpole und belegten die Startplätze acht und zehn.
Lotterer gewann in der ersten Runde drei Positionen. Ein misslungener Angriff gegen Ferraris Miguel Molina führte jedoch zu einem Dreher und einer Fünfsekundenstrafe. Die Mannschaft musste das Ergebnis deshalb über eine Aufholjagd wiederherstellen. Bei ihrem letzten Stopp wechselte sie nur die linken Reifen, wodurch Jaubert Positionen gewann.
Rang sieben ist für das neue Programm ein messbarer Entwicklungsschritt. Gleichzeitig zeigt der Rennverlauf, dass noch mehr möglich gewesen wäre. Der Zugewinn entsteht nicht allein aus schnellerem Material, sondern auch daraus, vorhandenes Tempo ohne zusätzliche Zwischenfälle über die volle Distanz umzusetzen.
Quellen und Nachrichtenstand
Dieser Beitrag beruht auf den folgenden Primärquellen mit dem jeweils angegebenen Stand.