Genesis trennt Fortschritt von vermeidbaren Fehlern
Nach Fuji sieht die Mannschaft das Tempo bestätigt. Strafen verhinderten jedoch, dass daraus das erhoffte Ergebnis entstand.
Genesis hat nach den sechs Stunden von Fuji eine gemischte Zwischenbilanz gezogen. Der neue Hypercar-Hersteller zeigte, dass er auf dieser Strecke in der Spitzengruppe mitfahren kann. Zugleich verlor die Mannschaft durch Strafen ein Ergebnis, das den Fortschritt deutlicher sichtbar gemacht hätte.
Die beiden GMR-001 gingen von den Positionen drei und fünf ins Rennen. Weil das Qualifying abgesagt wurde, zählten die Trainingszeiten für die Startaufstellung. Genesis hatte dieses Szenario in seiner Vorbereitung berücksichtigt und damit von seinen schnellen Runden in den freien Sitzungen profitiert.
Im Rennen lag die Nummer 19 mit Daniel Juncadella, Paul-Loup Chatin und Mathieu Jaminet zeitweise aussichtsreich. In der Schlussphase folgten jedoch Durchfahrtsstrafen für beide Autos: Bei der Nummer 17 ging es um die Nichtbeachtung der schwarz-orangen Flagge, bei der Nummer 19 um zu hohe Geschwindigkeit unter gelben Flaggen.
Teamchef Cyril Abiteboul ordnet solche Abläufe als Aufgaben ein, die nicht mit dem jungen Alter des Programms entschuldigt werden sollen. Der Unterschied zwischen einem schnellen Auto und einer vollständig ausgeführten Rennleistung bleibt damit das zentrale Thema. Fuji liefert Hinweise auf Potenzial und auf die noch offenen operativen Schwächen.
Quellen und Nachrichtenstand
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